so nah- zu nah?

immer habe ich diesen moment, diese zeit herbeigewuenscht. alles ist vorbei, endlich darf ich neues beginnen, mich in abenteuer stuerzen, neue welten entdecken.

und jetzt habe ich angst. es ist alles zu schnell, zu nah, zu unsicher. ich will ja- aber wie?

wild drauf los, den kopf verlieren? wo kommen solchen aengste her? ich war doch nie so. ich bin immer drauf los, hab mir ein paar beulen zugezogen, augen zu und durch.

aber warum aendert sich immer alles auf einmal? eine sache kann schon groß genug sein, aber warum denn so viel?

menschen gehen, menschen kommen, alte institutionen verlieren an wert, waehrend neue meinen lebensmittelpunkt einnehmen werden.

das kann man nicht einfach schlucken, da muss man auch mal wuergen duerfen. wenns damit denn getan waere.. ich verschlucke mich irgendwie, meine gefuehle fahren zu schnell karussell und ich habe angst runterzufallen.

ich weiß, dass da menschen sind die auf mich aufpassen, die mir eine hand oder einen arm bieten woran ich mich festhalten kann- aber manchmal ist das nicht genug. oder zu viel?

ab und zu will man dinge alleine schaffen- auch wenn man eigentlich garnicht weiß wie.

ich stehe vor einer wand. groß, schwarz, glatt, rutschig. kein seil, kein haken, keine sicherung.

na dann mal rueber da. vielleicht schaffe ich es ja doch mal nach den haenden zu greifen die mir von der anderen seite schon angeboten werden.

unter die haut

wie oft ist das in meinem leben bisher passiert?

ich kann es an einer hand abzaehlen und die erinnerung an jedes einzelne mal tut mir sehr weh.

ich will nicht, dass du dich so fuehlst.

ich bin dann klein, hilflos, habe angst, meine welt zerbricht, ich habe nichts woran ich mich festhalten kann.

menschliche emotionen sind die staerksten maechte der welt, ganz gleich was sie ausdruecken.

wie soll ich also helfen in einer so emotionalen situation, was soll ich kleiner zwerg machen?

mir fehlt die erfahrung, ich will sie aber auch nicht sammeln….

du bist einer der staerksten und wichtigsten menschen in meinem leben und du wirst es immer sein.

nichts in der welt kann das aendern.

kein streit

keine emotion

keine traene.

ich liebe dich und du weißt es.

and that’s how life works

manchmal muss man ja sagen,
manchmal muss man nein sagen.
ist man zufrieden? egal.
und weiter gehts.
die gedanken drehen sich, die gefuehle kotzen und was man will kriegt man nicht.
nicht heute und morgen gehts nicht. bald? vielleicht.
ich moechte doch einfach wissen was ich will.
ist das zu einfach? na danke.
dann eben ohne mich!

:)

„ich glaub, ich maaaaag dich…”

„ich weiß, ich liebe dich!“

auch wenn man nicht immer die worte braucht um zu wissen, dass man geliebt wird, so fuehlt es sich manchmal einfach wundervoll an, sie zu hoeren!

schuhe…

…voll mit problemen.

davon stehen viele rum, aber man sollte sich nicht jedes paar anziehen. die koennen einem nicht alle passen und somit hat man dann nur die probleme desjenigen dem sie gehoeren und nichtmal warme fueße.

ich habe dich

du hast mich

wir haben uns

fuer wen ist das schon selbstverstaendlich

wir haben glueck

andere nicht

wir wollen helfen

koennen wir nicht

oder?

was kann man tun

es scheint ausweglos

und doch, da ist ein licht

klein und schuechtern

aber fuer uns zu sehen

wir schaffen das

wie auch immer

hoffentlich

anders und doch gleich

bin das wirklich ich? diese gesichtlose spiegelung im schaufenster dort drüben? neben dieser sind so viele andere die ich nicht erkennen kann… aber ich kenne doch mich. wo bin ich ? ich hebe mal die hand um sicher zu sein. ja. das bin ich.
wie kann es denn so schwer sein sich selber, diesen menschen den man doch kennen sollte, zwischen so vielen fremden personen zu erkennen? sind wir alle doch so gleich, dass es uns schwerfällt uns auseinander zu halten?  woran machen wir das wiedererkennen von menschen denn fest? was macht es uns möglich zu erkennen, dies ist meine freundin und dich kenne ich nicht?

es ist das gesicht. das ist es, was jeden menschen im endeffekt so anders und so unterschiedlich sein lässt. fehlt uns das gesicht zu einer person so fällt es uns schwer sie eindeutig zu indentifizieren. aber mein gesicht sehe ich doch…

es braucht wohl doch mehr. einen zweiten eindruck, eine stimme, ein wort, ein lachen, ein rufen..

ein horchen in sich selbst.

simply me

you can laugh at me, cause of my behaviour

you can beat me up, cause of the way i handle things

you can ignore me, cause i’m different

but never try to change me