so nah- zu nah?

immer habe ich diesen moment, diese zeit herbeigewuenscht. alles ist vorbei, endlich darf ich neues beginnen, mich in abenteuer stuerzen, neue welten entdecken.

und jetzt habe ich angst. es ist alles zu schnell, zu nah, zu unsicher. ich will ja- aber wie?

wild drauf los, den kopf verlieren? wo kommen solchen aengste her? ich war doch nie so. ich bin immer drauf los, hab mir ein paar beulen zugezogen, augen zu und durch.

aber warum aendert sich immer alles auf einmal? eine sache kann schon groß genug sein, aber warum denn so viel?

menschen gehen, menschen kommen, alte institutionen verlieren an wert, waehrend neue meinen lebensmittelpunkt einnehmen werden.

das kann man nicht einfach schlucken, da muss man auch mal wuergen duerfen. wenns damit denn getan waere.. ich verschlucke mich irgendwie, meine gefuehle fahren zu schnell karussell und ich habe angst runterzufallen.

ich weiß, dass da menschen sind die auf mich aufpassen, die mir eine hand oder einen arm bieten woran ich mich festhalten kann- aber manchmal ist das nicht genug. oder zu viel?

ab und zu will man dinge alleine schaffen- auch wenn man eigentlich garnicht weiß wie.

ich stehe vor einer wand. groß, schwarz, glatt, rutschig. kein seil, kein haken, keine sicherung.

na dann mal rueber da. vielleicht schaffe ich es ja doch mal nach den haenden zu greifen die mir von der anderen seite schon angeboten werden.

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